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Der Turm der St. Michaelis Kirche

Die Anf√§nge der St. Michaeliskirche zu Ohrdruf reichen zur√ľck bis in die Zeit des Missionsbischofs Bonifatius um 724/725 nach Christus. Aus diesen Anf√§ngen, einer kleinen Kapelle, entstanden nach Zerst√∂rung und Stadtbr√§nden mehrere Nachfolgerbauten. Bis heute erhalten ist der aus Bruchsteinen gemauerte quadratische Turm aus dem 15. Jahrhundert. Er √ľberdauerte als Einziger die gro√üen Stadtbr√§nde von 1753 und 1808, sowie die Bombenangriffe von 1945. In der Nachkriegszeit wurde der Turm mit einem einfachen Betondach abgedeckt und √ľberdauerte so die Jahre. Seit 1999 jedoch ist der nun restaurierte Kirchturm wieder ein Wahrzeichen unserer Stadt und erstrahlt im alten Glanz.

Heute beherbergt der Michaelisturm eine kleine Kapelle und eine Ausstellung zu seiner Geschichte, sowie weitere vielfältig genutzte Räumlichkeiten in den oberen Etagen.


St. Michaelis Kirchturm
Michaelisturm und Schlossturm im Hintergrund.


Der Michaelisplatz

Im Rahmen der Restaurierung des Kirchturmes wurde auch dem Platz vor dem Turm ein neues Antlitz gegeben. Lange Zeit war er ungenutzt. Man wollte auch diesen Bereich aufwerten und suchte nach M√∂glichkeiten, dies umzusetzen. Der Platz wurde kopfstein-gepflastert und zeigt heute - als dunkel abgesetzte Konturen - den Verlauf der Grundmauern der ehemaligen St. Michaelis Kirche. 

Um die bewegte Geschichte des Gotteshauses und die mit ihr verkn√ľpften Pers√∂nlichkeiten zu w√ľrdigen, erhielten auf dem Michaelisplatz mehrere Skulpturen und Denkmale ihren Platz.
 

Das Bachdenkmal

BachdenkmalZu diesen gehört unter anderem das Bachdenkmal, das an die Zeit des Komponisten und Organisten hier in Ohrdruf erinnern soll. Geschaffen wurde es von einer Projektgruppe der benachbarten Michaelisschule im Rahmen eines Schmiedesymposiums im Tobiashammer nahe Ohrdruf. Es zeigt sowohl den Turm der ehemaligen Michaeliskirche, in der der junge Johann Sebastian Bach das Orgelspiel lernte. Der orignale Bruchstein sowie die Orgelpfeife, welche in die Skulptur eingearbeitet wurden, symbolisieren die Geschichte der Michaeliskirche.

Das Gitterfenster mit dem Notenpapier spielt auf eine Anekdote an: Demnach hei√üt es, dass ihm sein √§lterer Bruder Johann Christoph Bach einige Musikst√ľcke vorenthielt, da er diese als zu schwer f√ľr seinen j√ľngeren Bruder hielt. Doch davon lie√ü sich der junge Johann Sebastian nicht abhalten und erangelte sich Nacht f√ľr Nacht die Notenbl√§tter, um diese heimlich abzuschreiben.

Abgeschlossen wird das Denkmal durch ein Banner mit einem Zitat, das die F√ľlle und Bedeutung seines Lebenswerkes hervorhebt:

"Nicht Bach, Meer sollte er hei√üen."   Ludwig van Beethoven

Im Mai 1999 wurde das Denkmal offiziell enth√ľllt und vorgestellt.
 

Die Mönche

Unweit des Bachdenkmals auf dem Michaelispatz findet sich eine Gruppe von M√∂nchen, die Ohrdruf auf ihrem Weg in die Th√ľringer Lande verl√§sst. Diese Skultpur erinnert an den heiligen Bonifatius, der um 724/725 an das Ufer der Ohra kommt und hier ein Kloster gr√ľndet.

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Weitere Beschreibung folgt in K√ľrze! Wir bitten um Ihr Verst√§ndnis.


St. Michaelis im Internet

Hier haben wir Links zu Internetseiten zusammengestellt, die ebenfalls die St. Michaelis Kirche thematisieren:

 


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